Amaze! Amaze! Amaze! - Unsere Project Hail Mary Sonderfolge

07.04.2026 67 min

Zusammenfassung & Show Notes

Heute eine spoilervolle Sonderfolge zum Film "Project Hail Mary" bzw. dem langweiligen deutschen Titel "Der Astronaut". Allen, die sich vorher noch schnell das Buch, Hörbuch oder den Film zu Gemüte führen wollen, sei gesagt: Wir fanden den Film sehr gut und können ihn uneingeschränkt empfehlen. Alles Weitere zum Film sowie alles Mögliche an Abschweifungen über Zentrifugen, Laptops und Kaptontape hört ihr in der Folge.


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Kapitelmarken:

00:00:00 Intro
00:00:18 Begrüßung & Zentrifugenexkurs
00:03:50 Project Hail Marry (dt. Der Astronaut) Einstieg
00:08:31 SPOILER für Project Hail Mary
01:05:14 Verabschiedung

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Transkript

Sag mal, Kada, wie benutzt man denn eigentlich eine Zentrifuge richtig? Also nicht so wie in dem Film gezeigt, mit dem wir uns heute beschäftigen. Hallo Tim, lass uns erst mal so einsteigen in die Folge und vielleicht gerne, um welchen Film es sich handelt. Auf dem Frühstück. Mit dem Wissenschaftspodcast jetzt seit neuestem. Nee, bitte nicht. Ja, in regelmäßigen Abständen machen wir wissenschaftliche Exkurse und erfüllen einen wichtigen Bildungsauftrag. auch heute wieder. Wie funktioniert eine Zentrifuge? Nein, das möchtest du nicht. Da haben wir vorher schon drüber gesprochen, dass du das nicht genau erklären möchtest. Möchtest du nur über die Verwendung der Zentrifuge sprechen? Ja, denn... Mach das mal. Es ist mir selber ein bisschen peinlich. Weil ich achte ja schon in Filmen immer ein bisschen drauf, was da so passiert. Und in dem Film, den wir heute besprechen, kommen ja tatsächlich viele Laborszenen und sowas vor. Und dann haben die angefangen da zu pipettieren und ich dachte mir so wow, voll schön, voll gut, die haben Pipettenspitzen benutzt, wie cool pipettieren das da richtig und dann kommt die Zentrifuge und die stellen ihre beiden Zentrifugenröhrchen einfach nebeneinander und nicht gegenüber, weil das wichtig ist, also so eine Zentrifuge die hat ja einen Rotor und am Ende, stellt man da so seine Zentrifugenröhrchen rein und dann dreht sich das Ganze ganz, ganz doll schnell, dann wirkt Zentripetalkraft und dadurch schafft man es dann, dass sich Spezies unterschiedlicher Dichte absetzen, ganz grob würde ich behaupten. Das Problem ist aber, wenn du in so einem riesigen Rotor, der sich ganz doll schnell dreht, Sachen nebeneinander stellst, statt sie gegenüber zu stellen und das Ganze dann nicht mehr in Balance ist, sondern so eine Unwucht kriegt, dann wird aus so einer Zentrifuge ganz schnell mal ein Beyblade, würde ich sagen. Und das ist gar nicht so lustig. Vielleicht noch beherrschbar in dem Scale, in dem wir das gesehen haben, aber wenn man so eine große... Laborzentrifuge hat, dann ist das schon beängstigend. Und da kann ich dir sagen, auf meiner Dinge, vor denen ich persönlich im Labor Angst habe, nach Gasflaschen kommen Zentrifugen, die nicht richtig gebalanced sind. So viel dazu. Und als diese Szene im Kino kam, also ich hätte gedacht, ich halte das besser aus. Aber mir hat sich da wirklich alles zusammengezogen. Also du kannst froh sein, dass ich dich da nicht angetippt habe und gesagt habe, Dizenzgefuge. Ja, ich habe das vollkommen ignoriert, das kann ich an der Stelle so festhalten. Ja. Was habe ich dann natürlich gemacht? Ich habe gleich mal geschaut, was Reddit dazu sagt und es ging wohl einigen Menschen genauso. Es wurde sich dann in diesem Reddit Thread drauf geeinigt, dass wohl vielleicht das einfach ein Witz unter Produzenten ist. Weißt du, dass die da so ein bisschen so Blödsinn mit reinschmeißen, einfach nur, um genau das im Publikum zu provozieren, dass da ein bisschen genauer drauf kommt. Ja, Free Marketing, wenn sich dann die halbe Wissenschafts-Bubble auf Reddit darüber auslässt, wie können sie nur in den Filmen nicht mehr schauen. Ja, da können wir später auch nochmal ein Instrument dazu aufmachen, aber wir können ja vielleicht erst mal sagen, um welchen Film es sich denn handelt. Ja, der eine oder andere konnte es sich vielleicht schließen. Es geht um Project Hey Mary, den wir in irgendeiner anderen Folge schon mal kurz angeschnitten hatten. Das war nur der Trailer und es hat schon eine dreiviertel Stunde gedauert. Mal sehen, wie lange das jetzt hier dauert. Wir haben auf jeden Fall ein hartes Limit von zwei Stunden, weil das neue Aufnahmetool dann aussteigt. Ja, vielleicht besser so. Wir gucken mal, wie viel Zeit wir davon gefüllt kriegen. Und Project Hey Mary heißt natürlich Der Astronaut auf Deutsch, was ein saudämlicher Titel ist, aber gut. Das Buch haben sie auch schon so übersetzt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ja, wenigstens, weiß ich nicht, haben sie uns da dann auch im Kino irgendeinen komischen Untertitel erspart. Ich weiß nicht, was man da hätte machen können. Sieht ihr ja ganz sicher. Heißt ja nicht sogar vielleicht vollständig, zumindest nennen sie ihn überall so im Internet. Der Astronaut Gedankenstrich Project Hail Mary ja okay, das ist ja dann aber kein, es ist ja jetzt nicht keine Ahnung der Astronaut. Ich glaube es gab auch erst vor ganz kurzem einen anderen Film der einfach nur der Astronaut hieß ich glaube der, war der mit Kate Mara oder sowas das kann ich dir nicht sagen, Ich meine, dass ich das neulich erst irgendwo gesehen habe. Also das wäre dann erst recht dämlich gewesen, wenn dann zwei Filme innerhalb sehr kurzer Zeit exakt den gleichen Titel haben. Ja. Aber gut. Wir bleiben einfach bei Project Hail Mary, weil so kenne ich das auch, weil ich das Buch auch auf Englisch konsumiert habe, gehört habe, wie auch immer man das nennen möchte. Ja, ich habe es auf Deutsch gelesen, glaube ich. Oder hört. Ja, eins der ersten Sci-Fi-Bücher, an die ich mich herangetraut habe. und es war kein Schaden. Es war ein sehr guter Einstieg in das Genre, für mich zumindest. Die andere Buchreihe, die ich dir geschickt habe, schon mal angeguckt? Nee, noch nicht. Ich habe keine Zeit zu lesen. Reihe. Da gibt es drei Stück, die sind ein bisschen ähnlich vielleicht wie Project Henry und haben mich auch ganz gut unterhalten. Die sind auch ein Stück älter, würde ich sagen. Und jetzt macht man auch im Hintergrund Plöng. Was ich nicht hätte erwähnen müssen, weil das keiner hört, aber ich wollte es trotzdem gesagt haben. Genau, also Project Hail Mary oder Der Astronaut ist ein Sci-Fi-Roman zunächst von Andy Weir, der 2021 erschienen ist und jetzt tatsächlich auch verfilmt wurde und ich habe, Im Winter vor einem Jahr gelesen, glaube ich, und hatte da dann das große Glück, dass es quasi, als ich fertig war, das Buch zu lesen, es schon das Film-Announcement gab und habe jetzt mehr oder weniger seit einem Jahr auf diesen Film hingefiebert, glaube ich. Ja, und da kam auch schon ganz schnell die fürchterlich Spoiler-gefüllten Trailer. Das ist wirklich also wirklich faszinierend wie man bei einem Film so viel mit dem Trailer, falsch machen kann also wenn man sich da einmal so die ganzen Clips und Trailer zusammengeschnitten anschaut, da hat man eigentlich in 10 Minuten einmal den kompletten Plot des Films um mehr oder weniger, deswegen jetzt die Warnung, schaut euch nicht den Trailer an. Spoiler! Um es wieder gemacht zu haben. Muss ich gar nicht rausschneiden und einfügen, sondern machen wir jetzt einfach immer so. Ich mache das einfach immer, wenn es notwendig ist. Kommt ja Spoiler Tag von mir reingerufen. Genau. Ja, wir können auch sagen, wir sind glaube ich beide der Meinung, dass es eine sehr gute Buchverfilmung war. Das heißt, wer das Buch vorher in irgendeiner Form, sei es als, geschriebenes Werk oder als Hörbuch konsumieren möchte, der tut sich wahrscheinlich auch ein gefallenes Buch vorher zu lesen und nicht zuerst den Film zu schauen, weil ich glaube, wenn man den Film gesehen hat, bietet das Buch keinen so großen Mehrwert. Ja, es werden halt im Endeffekt alle Plot-Twists verraten und eigentlich tatsächlich, selbst wenn du dir den Trailer anguckst, werden jegliche Plot-Twists quasi schon verraten, oder? Ja, also deswegen, wenn ihr das einfach scheiße möchtet. Ja. Ja, wenn ihr es als Buch lesen oder als Hörbuch hören wollt, dann jetzt ausschalten, das zuerst machen, dann ins Kino. Wahrscheinlich haben die Leute eh schon ausgeschaltet nach meinem überaus lauten Ausruf von Spoiler! Ja, aber jetzt nochmal. Also, aber jetzt wird's Spoiler geben, wir werden uns nicht zurückhalten, auch alles verraten. Wir hätten ja auch irgendwie vielleicht vorher den Hörern kurz mitgeben können, wie wir den Film wenn wir grundsätzlich fanden, ob sich der Kinobesuch denn lohnt. Das müssen sie dann selber recherchieren und nichts auf unsere Meinung geben. Gut, ich glaube unsere Meinung. Vielleicht schreiben wir es in die Beschreibung der Podcast-Folge. Übrigens wollten wir noch ein Band haben. Wir fanden den Film echt ganz gut. Also den Hörer oder die Hörerinnen, die möchte ich gerne sehen, die sich das hier anhört und dann aber nochmal in die Shownotes schaut. Aber unbedingt. Ja. Oder wir schreiben den Titel. Wir fanden den Film echt ganz gut. Das ist der Titel der Folge. War schon ganz gut. Spoiler wird's geben. Ja, vielleicht ganz kurz zu Andy Reid noch. Und jetzt bin ich sehr weit vom Mikrofon weg gewesen. Was vermutlicherweise sich nicht positiv auf die Audioqualität ausgewirkt hat. Das ist natürlich der Herr, der auch der Autor des Marsianers ist. Das war damals Matt Damon, der auf dem Mars gestrandet ist. Das war ja auch schon ein ganz nettes Sci-Fi-Ding, hat auch meiner Meinung nach ganz gut unterhalten. Ist ja wohl irgendwie auch alles so ein bisschen dem Genre der Hard Sci-Fi vielleicht zuzuordnen. Weil schon irgendwie alles ein bisschen mehr in der tatsächlichen Wissenschaft fußt, was dann eben genau sowas zutage fördert, wo der tatsächliche Wissenschaftler einen Schreikrampf kriegt, wenn dann doch mal ein paar Sachen doch nicht nah genug an der Realität sind, nennen wir es mal so. Ja. Und du hast da ja schon so eine schöne Begrifflichkeit genommen. Suspension of Disbelief ist dann beim Wissenschaftler vielleicht etwas schwieriger als beim Autonomal-Zuschauer. Habt auch extra noch mal den deutschen Begriff zu Suspension of Disbelief gegoogelt und das ist die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit. Das ist grausam. Ja, ich glaube Suspension of Disbelief ist da so ein geflügeltes Wort, was man auch glaubt. Ja, kenn ich am meisten, glaube ich, irgendwie. und wissen, was mit anzufangen. Ich war da in einigen, oder nein, eigentlich war es nur ein Reddit-Thread unterwegs und da wurde sich teilweise furchtbar darüber beschwert oder dass manche Dinge halt einfach nicht so viel Sinn ergeben oder nicht, Komplett der Physik oder Mikrobiologie da entsprechen. Und dann hatte einer drunter geschrieben, das fand ich eine ganz nette Antwort, der auch selbst geschrieben hat. Er ist, glaube ich, sogar Space Engineer oder sowas und schreibt selber Sci-Fi-Romane. Und es gibt schon auch einen Grund, warum die Leute in Pornos nicht vorher erst noch zeigen, wie man essen geht und wie das Pärchen dann nach Hause fährt. Und danach alles wieder aufräumt, man darf da auch die Fiction in Science Fiction nicht vergessen. Nach dem Beispiel das Wort Fiction so auszusprechen, wie du es getan hast. Meine Güte. Ja, wir sind ja auch als explicit geratet. Das ist ja alles egal. Das ist eigentlich voll genial. Überleg dir mal, so was wie Fifty Shades of Greatest wird dann im Deutschen als Genre einfach ab sofort nur noch Fiction genannt. Das ist auch grandios. Ja. Gut, haben wir das Niveau für heute auch wieder gesenkt. Wir haben den Bildungsauftrag ja schon durch. Also fand ich den ganz guten Take. Manchmal muss man vielleicht auch nicht alles ganz so ernst nehmen. Ja, das ist nicht die schlechteste Herangehensweise für vieles im Leben. Ja. Kann ich es vielleicht auch einfach mal ein bisschen lockerer nehmen. Es gibt genug Momente, wo Sachen ernst zu nehmen, das richtige Vorgehen ist, ja. Aber beim Kinobesuch muss es nun wirklich nicht immer sein. Nee, das stimmt wohl. Aber also da gab es sehr gespaltene Meinungen. Wie gesagt, ich hab da auch gelesen, dass einige das Buch nicht mehr weiterlesen konnten, weil es, so unrealistisch war. Keine Ahnung. Ich bin aber auch keine Mikrobiologin. Ich weiß es nicht, wie das ist, wenn man jetzt wirklich sehr, sehr doll in diesem Bereich tätig ist. Vielleicht geht es einem dann die ganze Zeit so wie mir mit der Zentrifuge. Keine Ahnung. Ich muss jetzt gerade schon wieder aufpassen, dass ich keinen weiteren saudaufen-Joke mache, aber ist egal. Reden wir vielleicht zur Abwechslung ein bisschen über den Film und nicht nur um den heißen Brei. Aber wir sind auf der Podcast der Abschweifung. Ach so. Schlecht. Es gibt sogar, ich höre einen Podcast, der heißt Abschweifen, der Podcast. Heißt der wirklich so? Ja, der heißt wirklich so. Die hatten vorher einen Podcast und dann sind die in dem Podcast die ganze Zeit abgeschwiffen und dann haben sie das Abschweifen quasi als extra Podcast ausgegründet. Das ist eine Podcast-Empfehlung von mir. Das schneiden die dann aus den normalen Folgen einfach raus. Nein, nein, nein. Das wäre ja schon wieder genial. Das können wir ja dann noch machen als Vormann. Wie heißt der Podcast nochmal? Abschweifen der Podcast. Abschweifen der Podcast. Ja. Okay, ich habe erst verstanden. Abschweifender Podcast. Also als ein Wort. Nee, nee, nee. Das ist besser. Nee, ist ein guter Podcast. Gut. Gut, machen wir mal weiter. Die Betonung und so ist wichtig. Ja, damit man das ja heute anscheinend nicht so... Vielleicht muss ich einfach ein bisschen deutlicher sprechen. So, nun... Project Hail Mary, wir haben ihn gesehen am Release-Date. Dolby Atmos, Dolby Vision haben uns hier einmal das volle Programm gegönnt. Da gibt es ja nun in Deutschland wirklich nicht viele Kinos, die das können, so wie es mir scheint. Zumindest sagt mir das die Internetrecherche. Und das war schon ein geiler Scheiß. Um direkt wieder abzuschweifen vom eigentlichen Thema. Ja, es war schon ein witziger Power-Move, den die da gebracht haben mit ihrem Dolby Vision, als dann, nachdem sie das Dolby Atmos in dem Trailer großzügigst erläutert hatten und der Bildschirm schwarz wurde und dann die Stimme aus dem Off kam und meinte, sie denken, das ist tiefschwarz und dann ist einfach der ganze Bildschirm nochmal deutlich, deutlich schwer erzeugt worden und dann haben sie gesagt, nein. Das ist schwarz. Das war schon ein bisschen witzig. Also wir behaupten, wir haben den Film vermutlich in dem Endgame-Kino gesehen. Besser wird es von der Qualität nicht. Und ich sage, das hat sich auch gelohnt, weil der macht visuell schon auch einiges her. Ja, auch auditiv. Und audiotechnisch auch grandios. Ja. Ja, das ist gut. Wer das machen kann, sich das in so einem Kino reinzuziehen, sehr empfehlenswert. Also was, glaube ich, Pflicht ist, was sich auf jeden Fall lohnt, was jetzt auch fast in jedem Kino, glaube ich, irgendwie gehen sollte, ist schon mal Dolby Atmos. Also das geht ja, glaube ich, nahezu überall. Also du gehst jetzt ins Wald, in ein riesen Kino, dann wird es vielleicht ein bisschen schwierig, aber in die Freiluftvorstellung. Die größeren Ketten haben das, denke ich, mittlerweile alle. Ich denke auch. Ja, anschauen. Also unsere Programmkinos, der eine Saal könnte es auch haben. Die haben ja auch eine Onyx-Leinwand. Ja, das kann ich dir jetzt aus dem Kopf bestimmen, oder? Wobei natürlich der Saal formtechnisch katastrophal ist, um da perfektes Audio hinzubringen, nachdem das ein langer Schlauch ist. Aber gut. Diskussion für wann anders. Nicht während des Podcasts. Wir können ja noch mal ein paar Eckdaten geben. Der Film ist seit Donnerstag, dem 19.03. Im Kino. Wir haben ihn auch tatsächlich direkt am Donnerstag gesehen. Und der hat eine Gesamtspielzeit von, ich glaube, es waren 157 Minuten oder irgendwas in der Größenordnung. Also so zweieinhalb Stunden. Also noch nicht total ausgeartet. Wo sonst du? aufgrund der Länge bei dem Film schon mal ein paar Töhnchen abziehst, wobei es bei dem wahrscheinlich nicht der Fall gewesen wäre. Ja, pass auf, das war der erste Film, wo ich nach zwei Stunden oder zwei Stunden, 15 Minuten drin saß und mir dachte, hoffentlich könnte es auch noch länger gehen. Ja, hätte dem nicht geschadet. Wie schon gesagt, auch sehr nah an der Buchvorlage. Ja, das ist vielleicht das, was wir uns dann vielleicht auch gedacht haben, wäre er vielleicht noch eine halbe Stunde länger, dann hätte man vielleicht noch so die eine oder andere Sache aus dem Buch etwas länger ausspielen können. Ob das jetzt natürlich dann für den normalen Kinogänger, der die Buchvorlage jetzt nicht kennt, als positiv zu bewerten. es steht auf dem Anablauch-Papier, aber so hat halt das Pacing einfach gepasst, sag ich jetzt mal. Wenn du es jetzt einfach als Film siehst und nicht als ich gucke das jetzt als, Verfilmung eines Buchs, was ich sehr, sehr, sehr gut finde, da hat man halt eine andere Erwartungshaltung, als wenn man da unbedarft reingeht. Ja, das Pacing war schon sehr schnell und mit dem Buch im Hinterkopf kam einem das auch sehr schnell vor, aber es hat mir jetzt auch nichts an der Handlung gefehlt. Also es wurde jetzt kein ein super wichtiger Teil irgendwie rausgelassen und auch kein Teil, der jetzt irgendwie ... Es ist alles Wichtige drin gewesen, nur einiges halt da ein bisschen beschleunigt. Einfach ein bisschen im Eilverfahren. Ja, aber das ist ja auch voll okay. Aber was kann man sonst noch so sagen? Ach so, was komplett zusammenhangslos ist. Was überhaupt noch loswerden wollte. Das passt ein bisschen zu deiner Zentrifuge. Hat dann irgendwann das erste Mal einen der Laptops da rumgeschleppt. Und das ist nicht so, dass es mich rausgerissen hätte, weil er irgendwas total seltsames mit dem Laptop gemacht hätte. Sondern ich hab mir gedacht, ah, das ist so ein schicker Rugged Laptop. Das war wahrscheinlich so ein Panasonic Toughbook oder sowas. Und die habe ich mir schon häufiger mal so angekommen, eigentlich hätte ich so einen schon ganz gerne. Was natürlich absoluter Quatsch ist, weil ich das nicht brauche, weil die gefährlichste Umgebung, die mein Laptop sieht, ist mein Rucksack so ungefähr. Von daher, wobei es auch nicht stimmt, ich war auch schon mal im Rechenzentrum, habe ein Laptop einfach auf den Boden geklatscht. Dann musste ich da mit Gaffer-Tape kleben. Nicht mit Cap-Ton-Tape. Da hat er einen Einsatz noch überlebt. Nee, Cap-Ton-Tape hatte ich ja keins dabei. Das Cap-Ton-Tape, da müssen wir uns später dran denken, da müssen wir auch drüber sprechen. Ich sehe die Rolle Caps und Tape hier liegen. Von meinem Schreibtisch aus. Tape. Wie fangen wir am besten an? Oder wo? Wir können uns ja ein bisschen an der Handlung entlang hangeln. Bevor wir das tun, können wir mal beide noch sagen, wir haben dem beide fünf Sterne und ein Like gegeben. Die Bewertungen auch auf Letterboxd und überall sind jetzt schon ziemlich gut ausgefallen. Ja, ich glaube, aktuell sind, glaube ich, die bei fast viereinhalb, meine ich, die Bewertung overall. Ich würde jetzt auch mal sagen, dass wahrscheinlich die meisten Leute so den Film, also die jetzt nicht irgendwie komisch sind, weil es gibt ein paar Bewertungen, wo ich mir wieder denke, Alter, ja, dann... Ich spreche es nicht aus. Gehe jetzt nicht auf Leute ein, die du gleich nach dem Film eine Autofahrt zurückerwähnt hattest, dann denke ich mir, die sollen dann dahin gehen, wo sie sonst hingehen. Weil solche Leute gibt es natürlich auch. Das ist alles so vage. Da kann jetzt jeder alles Mögliche reininterpretieren. Das ist auch wunderbar. Ich denke mal, die meisten, gerade für diejenigen, die das Buch vorher nicht gelesen haben, ist das wahrscheinlich irgendwas zwischen einer 4 und einer 4,5 trotzdem. würde ich jetzt mal so sagen, wenn du mit dem Sci-Fi-Thema was anfangen kannst. Und so für mich ist natürlich halt einfach, weil ich das Buch so scheiß gut fand, ist das so das letzte halbe Sternchen, weil ich halt emotionally invested bin, so ein bisschen in den Film, wenn du so willst. Und der mir dafür einfach echt gut getaugt hat. Deshalb die fünf Sterne, ja. Apropos emotional investment, ich habe auch gelesen, in diesem Reddit-Thread, der sich da ein bisschen damit beschäftigt hat, auch sehr oft kam vor, dass es komplett unrealistisch ist, wir sind ja hier im Spoiler-Part, dass sich quasi der Astronaut und das Alien so gut verstehen würden und die quasi auch von der Humorebene auf einem Level wären und das ist ja kompletter Blödsinn, dass die so gut harmonieren, weil wir dann auch deutlich, ja, aber das ist halt der Plot, dass die sich verstehen. Das ist halt das, was das ganze Ding ausmacht, dass du hier zwei unterschiedliche Spezies hast, die irgendwie zusammen kooperieren, was ja total schön ist. Ja, was natürlich komplett unrealistisch ist, aber da kannst du sagen, allein schon, dass die Vereinten Nationen da alle zusammenarbeiten, um überhaupt jemanden in... In den Weltraum zu schicken, ist auch schon sehr unrealistisch. Ja, wobei, da ist eine ganze Szene eigentlich da, wo dann Sandra Hüller in ihrer Rolle als Eva oder Eva Stratt, je nachdem, wie man es aussprechen möchte, ja im Endeffekt sagt, ja noch arbeiten alle zusammen. Wenn das nicht hinhaut, kann sie sich nicht vorstellen, dass das klappt langfristig. Das wird ja da eigentlich sogar thematisiert. Dass das ein Zusammenschluss, eine Zusammenarbeit auf Zeit ist. Weil am Ende des Tages ist es dann doch wieder jeder für sich. Ja. Zudem kannst du das Ganze auch noch aus der linguistischen Sichtweise betrachten und kannst sagen, das ist ganz unrealistisch, dass die sich überhaupt irgendwie verständigen können. Auf der anderen Seite habe ich dann aber auch gelesen, dass LinguistInnen auch den Film Arrival nicht so gut gucken können, weil das auch gar nicht so realistisch ist. Also, ja, das war ein bisschen ein lustiger Ausflug. Drum ist es ein Film und kein Tatsachenbericht. Ja, genau. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich da jetzt herkam und wo ich damit hin wollte, bevor wir uns jetzt wirklich dem Film mal im Detail widmen. Da haben wir noch ein paar andere Eckpunkte, die man vielleicht kurz anreißen möchte. Regisseure waren Phil Lord und Christoph Miller, die, wenn ich mich jetzt nicht völlig falsch entsinne, ein relativ interessantes, filmisches Vorwerk haben. Das ist eine sehr spannende Art und Weise, das zu von mir. The Lego Movie. Was haben wir denn hier noch? 21 Jump Street und 22 Jump Street. Ja, genau. Das war das Letzte, was die gemacht hatten tatsächlich und das ist halt 2014. Gewesen. Und also, das sind halt alles irgendwie Komödie. Ich meine, der Lego-Movie ist nicht schlecht. Ist dann interessant, dass sie sich an so ein Hard-Sci-Fi-Thema rangewagt haben. Wo sie doch erst 2023 Cocaine-Bär produced haben. Danach kann es ja eigentlich nur bergab nehmen. Das ist schon ein bisschen wild. Aber, ja, ich kann mich jetzt nicht über beschweren, was sie abgeliefert haben. Genau. Soundtrack auch unfassbar gut von Daniel. Pemberton, der auch den Soundtrack zu zum Beispiel See How They Run oder Spider-Man Across the Spider-Verse gemacht hat. Richtig, richtig gut. Ich habe nur nach dem Film mal kurz reingehört und ich werde mir den demnächst mal auf die, Ohren geben, wenn ich wieder irgendwelche konzentrierte Arbeit machen muss und da höre ich immer ganz gerne ein bisschen Soundtrack dazu und vorher war auch der Soundtrack zu Interstellar einer meiner Go-Tos, wenn ich da irgendwas konzentriert arbeiten musste, aber ich glaube, der Soundtrack zu Project Hail Mary könnte da eine würdige Alternative sein oder ist eine würdige Alternative. Würde ich sagen, ist auch von der Instrumentierung her und so allgemein vom Flavor bisschen ähnlich zu dem. Soundtrack von Interstellar. Ich weiß nicht, ob dir das im Kino aufgefallen ist oder so. Ich meine, es ist glaube ich, es war halt so ein Space-Thema passender Soundtrack irgendwie. Dass es da wahrscheinlich so ein paar so musikalische Einschläge gibt, die da halt einfach reinpassen. Ja, so der Synthesizer Sound war glaube ich ein bisschen ähnlich und auch dieses Ticken, was man da manchmal gehört hat, wenn es schon auch so um Dinge auf Zeit ging. Das fand ich ähnlich. Und was natürlich auch jeder gute Space-Film braucht, ist eine, ja, weiß ich nicht, ein Abschiedslied, in dem Fall vorgetragen von Sandra Hüller bei dem Karaoke-Abend. Und zwar singt sie da Sign of Times von Harry Styles. Und den hat sie laut einem Interview, was ich neulich gesehen habe, auch quasi sich selber ausgesucht. Hat sich da so eine Playlist von Abschiedssongs durchgehört und hat dann gesagt, auf den Song hat sie Bock, den würde sie gerne in der Szene singen und auch eine richtig, richtig starke Karaoke-Szene, wo das passiert. Allgemein Sandra Hüller und Ryan Gosling halt top besetzt. Die machen einen guten Job, ja. Ich glaube, ich hatte mir aufgrund des Buches den Hauptcharakter Ryland Grace nicht ganz so charismatisch vorgestellt wie Ryan Gosling. Also in meiner Vorstellung wäre der, glaube ich, ein bisschen... So offensichtlich ja das ist ja jetzt hier. Ein bisschen nerdier aber ich war voll und ganz das ist das, was sich jeder denkt was du damit meinst und ich glaube, Eva Stratt also ich glaube im Film sagen sie tatsächlich Eva Stratt die sprechen das sehr, sehr deutsch aus. Aber ich glaube auch halt, weil Sandra Höhler Deutsch ist, was man ja auch ihr anhört, wenn sie spricht so ein bisschen. Also ja, egal. Die hätte ich mir, glaube ich, aufgrund des Buches ein bisschen härter vorgestellt. Und ich finde, sie hat das jetzt aber nochmal einen Ticken ja, empathischer. Sie ist ein bisschen menschlicher, als es sich im Buch anfühlt. Im Buch klingt sie strikter und und ernster, so ein bisschen. Ja, finde ich aber auch gut. Also ich mochte das, dass das so koexistieren kann, dass es gleichzeitig eine starke Frauenrolle ist, die aber auch noch Empathie zeigt und nicht so dieses Entweder-Oder. Entweder du bist eine starke Frau und das ist dann auch Ellenbogen-Mentalität, was sie ja auch hat und gezeigt kann. Am Ende hat sie ihn K.O. gesetzt und einen Raumschiff gesetzt, ohne dass er zugestimmt hat. Ja, aber sie hat dabei geweint auch. Fass. Ja, aber ja, keine Ahnung. Da, sie zeigt schon auch Empathie oder mehr Empathie, als ich das im Buch rausgelesen hatte. Also von daher ein sehr großes Lob an die Schauspielenden da. Ja, ich, äh, hab noch, ähm, Zwei kleine weitere Details hier. 200 Millionen Dollar Produktionsbudget. Ist jetzt ja auch nicht gerade wenig. Ist natürlich auch heutzutage jetzt nichts mehr total Ungewöhnliches, nachdem die Filme ja gefühlt immer teurer und immer teurer werden. Bitte? Kein Greenscreen. Das sind alles echte Kulissen quasi. Ja, auch hier Rocky, unser Außerirdischer der Wahl, ist auch eine Puppe und wird von einem kleinen CGI-Dinger gibt's wohl. Trotzdem, ja, genau. Und der Puppenspieler spricht ihn auch, was wohl auch, besonders ist scheinbar. Das ist ja eher nicht so typisch, würde ich sagen, dass dann derjenige auch die Sprecherrolle kriegt. Und das passt dann auch dazu, vielleicht weshalb es zu dieser Kooperation gekommen ist, über die wir vorhin kurz geredet haben, die Lego-Kooperation. Es gibt einmal das Raumschiff als Lego-Modell. Ist viel zu teuer für viel zu wenig Teile, würde ich mal behaupten. Aber das können sich andere auf, darf man überhaupt Lego sagen, Klemmbaustein. Aber es ist ja ein Lego-Set. Spezialisten können sich damit auseinandersetzen. Ja, in dem Fall, richtig. Weil die zwei Regisseure ja den Lego-Film gemacht haben. Die haben dann da wahrscheinlich ein paar Kontakte gehabt. Fair, ja. Gerade so gekommen. Das ist eine Mutmaßung meinerseits, aber ich halte es nicht für komplett abwegig. Das kann schon sein. Ja, leider viel zu teuer für das, was es ist. Aber gut. So, jetzt haben wir bereits 35 Minuten. Geredet und haben noch nichts über die Handlung im großen Ganzen verloren. Das ist auch eine Leistung, musst du auch erstmal schaffen. Ja, aber die Leute, die jetzt noch dran sind, die haben den Film ja gesehen. Nun denn. Ich finde es immer noch, es ist so ein bisschen schwierig, die Handlung so, auszusprechen, weil man sich trotzdem immer so fühlt, als würde man total viel vorwegnehmen. Ja, es ist vor allem auch so, dass dieser Film ja nicht unbedingt immer so hundertprozentig in chronologischer Einfolge sich abspielen. Wir machen ja durchaus Hüpfer in Rückblenden und so weiter und so fort, weil wir ja, um jetzt mal in den Film rein zu starten vielleicht so ein bisschen, weil wir ja einfach direkt auf dem Raumschiff starten, im Moment, wo Ryland Grace aufwacht und sich an quasi nichts mehr erinnern kann. Und dann eben über den Film verteilt in immer mehr so Aufblitzern, nenne ich es jetzt mal, dann irgendwie sich an die vorangegangenen Geschehnisse und so weiter erinnern kann. Und so setzt sich dann langsam aber sicher die gesamte Storyline zusammen. Und so wechselt der Film eben zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, wenn du so möchtest. Ich fand es im Buch immer richtig doof. Ich wollte immer mehr von Rocky und der Gegenwart. Und dann kam schon wieder so eine blöde Rückblende, die leider notwendig war, um die ganze Handlung so zu erklären. Aber ja, ich fand das immer im Buch sehr schade, als es weg vom Alien ging. Das treibt dich natürlich trotzdem auch zum Weiterblättern und Weiterlesen im Endeffekt, weil du willst halt wieder zu dem Rocky-Part zurück sozusagen. Also musst du ganz schnell durchpowern. Wie ist Rocky deiner Meinung nach umgesetzt? Ich würde mal sagen, dass jetzt der in meiner Vorstellung schon ähnlich war, würde ich jetzt mal so sagen. In meiner Vorstellung war er weniger steinig, aber... Ja, keine Ahnung. Ich weiß auch nicht, warum ich mir den weniger steinig. Ich glaube, mein Kopf ist da beim Lesen immer eher an dem Spinnenartig als an dem Steinartig hängen geblieben. Aber ich bin zufrieden mit dem Aliens, wie er jetzt dargestellt wurde. Wo machen wir weiter? Wir sind jetzt gerade nur ganz knapp über den Start hinausgekommen, dass er da auf seinem Schiff aufwacht. Die Grundprämisse ist wohl, dass irgendwie so ein, ja, so ein rotes Band oder sowas aufgetaucht ist, was scheinbar die Energie der Sonne verringert, so ungefähr. Am Anfang weiß noch keiner so recht, was denn da nun Sache ist. Nach und nach decken sie eben so auf, was ist. Dann gibt es eine erste Mission, was dann ein Sample einsammelt von dieser wie hieß diese Petrova-Linie? Petrova-Line. Also die, ja, eine quasi... Nach diversen Tests und sowas, da kann man ein bisschen... Eine Linie einer gewissen Frequenz oder sowas. Ja, genau. Und nach dem Sample und einigen Tests und so weiter, das kann man ja auch ein bisschen beschleunigt erzählen jetzt, stellt sich dann raus, dass es ein Organismus in irgendeiner Form ist, sozusagen. Und den tausen sie dann Astrophage. Astrophagen. Also Phagen sind immer irgendwie... Jetzt will ich nichts Falsches sagen, aber Phagen... Immer raus mit den falschen Informationen. Ja. Weil ich da schon gesagt habe, dass ich keine Mikrobiologin bin, deswegen. Ja, Phage kommt vom altgriechischen Fressen. Also es sind immer Organismen, die irgendwas auffressen. Es gibt auch Bakterio Phagen. Die quasi dann die Viren der Bakterien sind. Und die Astrophagen infizieren halt dann Sterne, sozusagen. Ja, soviel dazu, zu den Astrophagen. Das ist ein tolles zusammengesetztes Wort. Wonderful. Ja, ich wollte noch sagen, dieser Raum da, in den der da reingesteckt wird, der komplett mit Argon gefüllt ist, ist ein sehr interessantes Konzept. Und ich habe mich kurz gefragt, ob es das irgendwie irgendwo wirklich gibt, weil standard oder klassischerweise im Labor hast du halt eher das Umgekehrte, dass du so eine Box hast, die mit Schutzgas, irgendeinem Inertgas, zum Beispiel Argon oder Stickstoff gefüllt ist und dann, das hat er doch, das hat er auch auf seinem Raumschiff da, das mit den Handschuhen, diese Loveboxen, wo du mit deinen Handschuhen da reingehst und dann kannst du innen drinnen unter Inertatmosphäre arbeiten. Und ich sag mal so, im Sommer oder sowas, wenn man da stundenlang in dieser Glovebox da drin hängt mit seinen Armen, da haben wir auch schon mal öfters auf Spaß gesagt, ja, wir könnten auch einfach den ganzen Raum mit Schutzgas fluten und dann einmal mit dem Anzug da rein, wobei der Anzug von ihm jetzt auch nicht so sommertauglich ausgesehen hat. Also ich frage mich, ob das wirklich leichter war, diesen ganzen Raum mit Argon zu fluten und ihn da in den Anzug zu stecken. Oder ob man das nicht auch irgendwie... Naja, ich glaube, die wollten halt... Das sollte doch so ein bisschen das darstellen, so vielleicht auch, dass man da auf... Also zumindest habe ich es so interpretiert, komplett auf Nummer sicher gehen will, dass wenn man die aus dem Gefäß rausholt, dass sie einfach keine Chance haben, mit irgendwas zu reagieren. So ungefähr. Und wenn, weiß ich nicht, Argon ist doch auch jetzt nicht das günstigste Gas, oder? Nö. Nö. Das zeigt dann auch, hier werden vielleicht keine Kosten und Mühen gescheut. Ist alles egal. Wir können uns das auch leisten, den kompletten Raum damit zu fluten. Keine Ahnung. Aber das hat ja dann auch relativ schnell gewechselt. Nachdem sie da irgendwas drüber rausgefunden haben, konnte er die dann einfach so handeln. Ja, da hat er keinen Anzug. Keine Ahnung. Das war ein Organismus, das passt dann jetzt schon so ungefähr. Das ist kein nichts, was sich ver... Wahrscheinlich. Verzwirbeln kann, direkt mit irgendwelchen anderen Elementen. Oder wie, weiß ich nicht. Dann macht es sich natürlich im Film auch besser. Kann man besser schauspielen, wenn man nicht die ganze Zeit einen Anzug anhat. Ja, keine Ahnung. Fand ich interessant. Aber war auch, ja. Die Schwerholzbox war dann auch ein nettes Detail. Das war ganz gut. Ja, der allgemein der Erstkontakt dann mit Rocky auf dem Raumschiff. Das, was die da abziehen an Tanznummer, das hat mich doch ein bisschen an unsere Folge über einen fantastischen Tierwesen-Film und den, die Crapocalypse, den Crap Dance da erinnert, den Newt Scamander aufführt. Das war irgendwie sehr, sehr, sehr ähnlich. Bitte schaut euch keine fantastischen Tierwesen-Filme an, denn sie sind schlecht und die Autorin ist nicht unterstützenswert. Bitte danke. Okay. Lieber der Astronaut, da ist die Dance-Szene auch ein bisschen besser. Ja, auf eine Sache. Sind wir noch gespannt, wie das dann im Deutschen übersetzt wird mit dem Fistbump, den das Alien Rocky nicht so richtig. Ja, aussprechen ist falsch, aber nicht so richtig auf die Reihe kriegt und stattdessen gerne Fist my bump sagt. Ja, gucken wir mal, wie das dann im Deutschen übersetzt wird im Film. Wir haben uns dagegen entschieden, einen Podcast so zu starten. Einen kurz drüber diskutiert. Was? Wir haben uns dagegen entschieden, einen Podcast so zu starten. Ist ja dann trotzdem schnell genug abgerutscht, auch so. Ja. Ja, interessanterweise kommt es auch im englischsprachigen Treller vor, aber im deutschsprachigen anscheinend nicht. Sind sie vielleicht nicht so konfident mit der Übersetzung, die sie da gewählt haben. Ich weiß es nicht. Aber früher oder später wird man das wohl sehen. Ja, allgemein die ganzen Szenen, die dann in Outer Space stattfinden, auch furchtbar gut gemacht, dass sobald eigentlich irgendwas außerhalb des Raumschiffs gezeigt wird oder wie die beiden Raumschiffe aufeinandertreffen, dass dann komplett Stille herrscht und auch einfach der ganze Kinosaal leise war. Das war mal wieder ein sehr angenehmes Kinoerlebnis. In dem einen Moment ist wirklich überhaupt kein Mucks zu vernehmen gewesen. Und der Saal war ziemlich voll, muss man tatsächlich mal so sagen. Das ist schon untypisch. Ja, das war sehr, aber ich glaube, da haben sich auch alle ein bisschen in die Sitze fest gekrallt. Ansonsten, einen Jumpscare gab es natürlich. Da bin ich froh, dass ich gerade währenddessen eh in meinem Sitz rumgerutscht bin und den gar nicht so richtig mitbekommen habe. Konnte ich nicht erstrecken, obwohl ich genau wusste, was passiert. Tja, es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr doch dich und auch andere häufigere Mitkinogänger von Jumpscares beeinflusst sind. Also manchmal kriegt mich auch einer so zu so einem kleinen Zucker, aber diese Reaktion, die ihr da teilweise an den Tag legt, ist schon ganz lustig. Schlimm, schlimm, schlimm. Ja, also das eine Mal saß der Mitkinogänger, der nicht an diesem Podcast sein wird. Auch vielleicht irgendwann mal. Da vergehen vermutlich noch Äonen. Der saß tatsächlich dann auf der Armlehne vom Kinosessel so ungefähr. Ja, finde ich eine Fähigkeit. Hat nicht mehr viel gefehlt, dass man neben dem Sitz oder auf dem Fußboden landet. Ja, was können wir ansonsten noch dazu sagen? Es war alles drin, was drin sein musste es war. Gut. Naja, also ich meine, die Zielsetzung dieses ganzen Unterfangens ist dann natürlich, rauszufinden, warum es denn einen Planeten gibt oder einen Stern gibt oder irgendwas, der nicht an Leuchtkraft oder an Energie verliert. Und deshalb ist dann da das Raumschiff hingeschickt worden mit einer dreiköpfigen Crew. Ganz am Anfang stellt man dann ja fest, ja, von den drei Leuten ist halt nur Ryle and Grace übrig geblieben. Das war auch noch so ein Subplot im Buch, dass die ja alle so ein komatresistentes Gen oder so haben mussten, um dieses lange Koma überstehen zu können oder sowas. Das war noch ein Detail aus dem Buch. Ja doch, doch, weil sie da auch heimlich dann seinen Blut getestet hatten oder so. Da war das alles, da war die Stratt auch noch ein bisschen mehr sneaky hintenrum unterwegs, als jetzt in dem Film dargestellt wurde, glaube ich. Ja, und dann ist er da Outer Space und macht ganz viel Wissenschaft. Zwar auch oft angemerkt, dass der einfach zu powerful ist dafür, dass er nur ein Schullehrer ist, dass er einfach zu smart ist, aber es wird aber ja zumindest erklärt, dass er ja durchaus Arbeiten veröffentlicht hat, mit der er die gesamte Wissenschaftsgemeinschaft gespalten hat so ungefähr, oder im Endeffekt, zumindest hat es genug Impact gehabt, dass er heftigst auf den Sack gekriegt hat dafür, für seine Ansichten und dann ist es halt hat es halt nur noch zum Schullehrer gewesen. So habe ich das zumindest interpretiert. Er ist dann so geächtet gewesen in der wissenschaftlichen Community. So ein elitärer Haufen. Dass es dann nur noch für den Lehrer gereicht hat, sozusagen. Nur noch, in Anführungszeichen. Die muss es ja nun auch geben. Ja. Und die meisten oder viele WissenschaftlerInnen, Also das, ja, da spaltet sich es auch manchmal. Bei WissenschaftlerInnen ist ja auch immer so ein bisschen, du musst aus so einer eierlegenden Wollmilchsau sein, um da gut voranzukommen, weil irgendwie musst du perfekt deine Wissenschaft machen und immer neue Ideen generieren. Dann baust du dir irgendwie deine eigene Arbeitsgruppe auf, musst dann auch instant aus dem Nichts irgendwie Personalführung beherrschen, weiterhin gute Ideen haben. Dann musst du früher gut im Labor gearbeitet haben. Irgendwann arbeitest du gar nicht mehr im Labor, machst dafür aber deine Lehre und musst auch noch gute Lehre betreiben. Und ja, irgendwann sitzt du nur noch da und schreibst Forschungsanträge, um Gelder zu bekommen. Das heißt, du musst auch gut schreiben können. Oder du gibst dich dem Kapitalismus hin und forschst für irgendeinen Großkonzern an irgendeiner neuen Chemikalien, die die Welt zugrunde richten wird. Das ist die typische Laufbahn, wenn man sich dagegen entscheidet, an der Uni zu bleiben. Bleibt einfach nur das als Auswahl übrig. Ich möchte das jetzt hier an der Stelle kurz richtigstellen. Das ist alles überspitzt dargestellt. jegliche Äußerung zu Wissenschaftlern meinerseits, um es einmal klargestellt zu haben. Ich habe keinen persönlichen Beef mit der Wissenschaft. Der persönliche Beef mit der Wissenschaft. Nee, ich wollte eigentlich nur sagen, es ist eigentlich was sehr, sehr Positives, wenn jemand, der in der Wissenschaft Wissenschaftler ist, eine solche Begeisterung für Lehre hat und B, auch so gut Lehre machen kann. Und ich würde behaupten, manchmal ist es sogar schwieriger, so eine Schulklasse zu unterrichten und denen Sachen akkurat darzustellen, ohne Details zu verlieren und so, dass die das checken und mitkommen, als ja da dem Fachpublikum irgendwie die ganzen spezifischen Details zu klicken. Es ist ja bei einer Schulklasse oft so, da wollen ganz viele auch nicht da sein. Ach du, auf Konferenzen wollen auch nicht alle in diesem Auditorium. Ja, aber zumindest hast du da die Chance, dass ein paar da sind, die tatsächlich da freiwillig sind, so ungefähr, und Interesse zeigen. Bei so einer Schulklasse bist du erst mal in der Bringschuld, die davon zu begeistern. Ja, alles in allem sehr charismatisch, der Herr Ryan Gosling da. Und trotzdem hat er keine Freunde, keine Frauen, nichts, was ihm auf der Erde hält, außer seine Schulklasse. Also stell dir das vor, Ryan Gosling, der keine Freunde hat. Ganz, ganz böse, als ich das so drastisch ausgesprochen habe. Was hält dich hier? Warum hast du keine Lust, dein Leben zu opfern? Du hast doch eh nichts anzuwenden, sozusagen. Hast nicht mal einen Hund. Ja, auch einer der... Also, ich glaube, es gibt so mehrere Plot-Twists in dem Buch. Das eine ist halt, dass er da einen Alien trifft, was auch im Buch gefühlt sehr viel später erst rauskam. Das hat er sich länger gezogen. Ja, das ist halt wirklich eine Überraschung. Und nicht so wie im Film, wo es der Trailer schon gespoilert hat. Ja, das ist halt schade. Ja, und dann der andere Plot-Twist ist ja, dass er gar nicht freiwillig ins Weltall geflogen ist, sondern gekidnappt und dazu gezwungen wurde. Was das Ganze ja dann nochmal ein bisschen, es gibt dem Ganzen ja nochmal so eine andere Ebene, dass er sich dann eben am Schluss auch dafür entscheidet, nicht eigennützig wieder nach Hause zu fahren, sondern den Rocky retten zu kommen. Ja, genau. Und dann hast du ja zwischendrin noch diesen Plotpoint im Endeffekt, wo sie dann eben auf die Suche gehen zusammen nach dem rettenden Mittel oder wie auch immer man es nennen möchte. Und das dann auf diesem Planeten sammeln im Endeffekt ein. Astrophage-fressendes oder Astrophage-fressendes Leben, wenn du so möchtest, oder? Zellen, Bakterien. Astrophagen quasi. Wir wären jetzt gerne. Ja. Den Predator. Und nach einem Hin und Her und doch der ein oder anderen Sache, die dann schief gegangen ist beim Einsammeln dessen, gelingt ihnen das zu vermehren, das Zeug irgendwie. Und dann stellt sich raus, dass die Gefäße im Endeffekt, die hier Rocky dafür kreiert hat, nicht so dicht sind, wie sie vielleicht gedacht haben und die Dinger dann relativ schnell sich da durchgearbeitet haben. Und dann angefangen haben, die Astrophages, die als Treibstoff gedacht waren, anzufangen zu fressen. Und dann wurde Ryland im Endeffekt gezwungen, umzudrehen, um Rocky zu retten. Ja, beziehungsweise, das war auch im Buch ein bisschen ausführlicher erläutert. Also, was im Film eigentlich gar nicht stattfand. Da war das nur, ja, wir haben die Taumöben, Taumiber, glaube ich, heißen die, oder? Ja, so haben wir es betitelt. Ja, wir haben die gezüchtet und die sind jetzt stabil für die Atmosphäre in der jeweiligen Heimatplaneten. Und im Buch ist das ja so ein ganzer Plot, wo die so Zellkulturen anlegen und dann wieder so Step by Step denen immer mehr Stickstoff, glaube ich, geben und dann immer wieder die, die halt in der geringeren oder in einer geringen Stickstoffkonzentration noch überleben, die dann wieder weiter kultivieren, um halt dann so nach und nach die resistenter gegenüber, ich glaube, es war Stickstoff, züchten und gleichzeitig züchten die aber aus Versehen auch mit das Feature weiter, dass die sich durch das. Xenonit oder Xenonite, das der Rocky da als Baustoff verwendet, auch durchrissen können, was dann eben zu einem krassen Problem wird. Da wird so im Film ganz kurz drüber gegangen. Aber ich finde, man akzeptiert das halt dann auch einfach so. Man hat es ja zumindest angerissen, dass er es resistent gemacht hat. Das wird ja zumindest erwähnt. Während er im Endeffekt darauf wartet, dass Rocky wieder zu Kräften kommt, nachdem er aus seiner, ja, wo ich vorhin jetzt gerade ein bisschen drüber geskippt habe, im Endeffekt, nach seiner Rettungsaktion, nachdem das Verlassen der Atmosphäre des Planeten nicht ganz so reibungslos funktioniert hat. Man hat keinen so richtigen Timeframe, wie lange das Ganze tatsächlich gedauert hat. Oder man merkt zwar so da, ja, Schlaf und Wachzyklen kriegst du zwar irgendwie mit, aber du hast jetzt keinen richtigen zeitlichen Rahmen mehr. Wie eigentlich in dem ganzen Film nicht so richtig. Fällt mir gerade so ein bisschen auf. So dieser zeitliche Rahmen, der fällt irgendwie hinunter. Man hat dann mal so diesen zeitlichen Rahmen, wo man sagt, ja, so lange war er unterwegs, so lange braucht er zurück so ungefähr, aber wie lang jetzt dieses ganze Thema, die zwei treffen sich, wie lang das gedauert hat, bis sie sich verständigen, das ist alles sehr, nehmen wir es schwammig oder offengelassen im Endeffekt. Was dann teilweise auch ein bisschen so eine Montage ist übertrieben. Verfällt, sondern du halt dann so schnelle Schnitte und Abfolgen hast im Effekt, wo sich dann halt was weiterentwickelt. Und da geht dann halt so der zeitliche Rahmen verloren, so ein bisschen. Weil ich würde auch sagen, dass es im Buch sind die ganzen Zeiträume deutlich länger gewesen. Ja, ich glaube schon auch. Ich glaube sogar im Buch kam noch irgendwas vor, dass während der Rocky da wieder zu Kräften kam, der Ryland ihm, weiß ich gar nicht, der hatte sich, glaube ich, so komplett einmal verkrustet und der Ryland hat ihn dann nochmal sauber gemacht oder sowas und am Schluss wacht der Rocky auf und sagt, das war zu meinem Schutz, du hättest mich fast umgebracht, du Idiot, so ungefähr. Da erinnere ich mich auch dran, ja. Schon, oder? Ja. Da war ich dann gespannt drauf, wie sie das umsetzen und dann kam das gar nicht vor. Weil der ja dann in seinem eigenen abgetrennten Bereich da irgendwo. Umlag. Aber ich weiß auch gar nicht mehr, wie das im Buch war. Naja, anyways. Ja. Ich finde, dass es gut rübertransferiert wurde. Ja, ja, voll. In die Filmvorlage. Dass da einiges hinten runterfällt, ist auch irgendwie wieder klar, weil wie willst du in zweieinhalb Stunden filmen? Ich weiß nicht genau mehr, wie viele Seiten Buch, aber es sind nicht so wenig. Reinpacken. Das ist immer während der Problem bei Buchverfilmungen. Letztendlich auch so, du hast jetzt hier irgendwie so ein weiß ich nicht, so ein 150 Seiten, da gibt's auch das Gegenbeispiel hier, der Hobbit, der super kurz ist und in drei Stunden Filme, reingeklappelt wird, aber die sind ja auch, die sind okay, es reicht als Äußerung zum Hobbit. Also es war eine der besten Buchverfilmungen, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Das auf jeden Fall. Also da, keine Ahnung. Das ist so eine der besten Sci-Fi-Filme in den letzten Jahres auf jeden Fall. Das kann auch gut sein. Aber da habe ich, glaube ich, in den letzten Jahren einfach auch nicht so viel gesehen wie du. Ich meine, es ist jetzt auch kein Genre, was jetzt überversorgt ist, ne? Mit Vertretern. Das muss man wohl jetzt auch mal so festhalten. Und ich meine, ich bin natürlich auch hier viel Sci-Fi, was ich halt so gucke. Es ist dann auch halt kein Hard Sci-Fi. Es ist dann halt Sci-Fi a la Star Trek. Space Opera. Ja, so ungefähr. Und das ist auch oft dann in Serienform tatsächlich, das ist nicht mal unbedingt in Filmform. Das ist wahrscheinlich das Letzte, was dann so von der Größenordnung da rankommt, tatsächlich dann Interstellar, würde ich jetzt mal sagen. Das andere sind schon eher so, keine klassischen Blockbuster oder irgendwas gewesen, sondern halt irgendwelche Arthouse-Dinger, was weiß ich, Arthouse oder sowas. Solaris müssen wir irgendwann noch gucken. Das habe ich gelesen. Naja, also wie gesagt, Ich finde es einen guten Einstieg ins Sci-Fi-Genre. Ich glaube, der ist auch, also wenn einem Interstellar gefallen hat, ist das, glaube ich, auch ein Good Call, den anzugucken. Und ich glaube, es ist sogar eher Einstiegsmaterial ins Sci-Fi-Genre als jetzt sowas wie Interstellar oder sowas. Ich muss auch sagen, dass da jetzt auch für den nicht-hardcore-Sci-Fi-Fan genug Storybeats und so weiter drin sind, wo derjenige sieht, wo man sich dann irgendwie emotional dran klammern kann. So ungefähr, wenn man mit dem ganzen Drumherum nicht so viel anfangen kann, die Handlung packt einen, glaube ich, trotzdem. Ich glaube auch. Anhand der Charaktere. Auch wenn die eine nur ein fünfarmiges, beiniges Steinwesen ist. Wie auch immer man ihn bezeichnen möchte. Ich weiß es nicht. Ich habe jetzt gerade noch überlegt, ob er irgendwann... Keine Ahnung. Das ist kein schlecht festgelegt worden, würde ich sagen. Der kann ja auch keine Tränenungen haben, weil er spricht ja in einer komplett anderen Sprache. Also, keine Ahnung. Ja. Schon unglaublich süß. Hat schon ein paar Tränchen in den Augen. Also holt einen auch auf der emotionalen Ebene ab. Aber ich habe auch bei Interstellar geheult wie ein Schlosshund. Also ist jetzt nichts Ungewöhnliches, dass ich heule in Sci-Fi-Filmen sitze. Ja. Die wissen natürlich auch alle, wie man das machen muss, ne? Ich habe auch im Buch geheult. Ja, klar, wie gesagt, die Buchvorlage liefert schon eine solide Vorlage dafür und dann machst du es halt im Film noch, stellst es noch entsprechend dar, dann zieht das natürlich auch und wer dann da drin sitzt und nicht mindestens mal schlucken muss, ja, da weiß ich dann auch nicht, sind wir wieder bei einem Thema, was los mit euch? Ja. Ja. Ich glaube, das fasst es ganz gut zusammen. Oder hast du noch irgendwas, was du loswerden möchtest? Wir haben noch die Space-Probes, nachdem er sich ja dann dazu entschieden hat, doch nicht zur Erde zurückzufliegen und Rocky zu retten. Stattdessen sind wir vorne in der weiteren Story-Zusammenfassung leicht abgedriftet wieder. Ist ja nichts Neues. Ja, da ist dann irgendwie relativ großzügig das als als beliebte Cap-Town-Tape zum Einsatz gekommen. Ja, und verstaut hat er seine Daten, seine Informationen in einem Peanut Butter Container. Ja, genau, darauf wollte ich vorhin auch hinaus und dann sind wir komplett abgedriftet. Das ist dann der bessere Container für die gezüchteten Edwasser, im Endeffekt der gute alte Plastik Container. Ja, steht höchst Strafe drauf übrigens im Labor. Wenn du A, Lebensmittel mit reinnimmst, auf denen immer noch gekennzeichnet ist, dass Lebensmittel sind und du das Label nicht ablöst. Das ist ganz schlecht. Falsch oder schlecht gelabelte Dinge, Furchtbar. Wir machen heute den Lab-Kurs 101 mit mir, meine Zentrifuge. Bitte Labelsachen im Labor. Ja, Gloveboxen hatten wir auch schon. Perfekt. Einmal durchs Labor. Genau. Ist das nächste Special dann? Hat dann gar nichts mehr mit dem Kino zu tun, sondern Laborgeschichten mit Cutter? Ja, das ist dann unser Abschweif-Podcast. Ja, Kapton Tape ist sehr temperaturresistent. Das hält einen sehr weiten Temperaturbereich aus. Ist sehr teuer. Hatten wir auch schon im Labor, dass das aus Versehen mal als Klebeband-Alternative verwendet wurde. Kam nicht so gut an. Ja, soviel dazu. Ja, ich habe auch mindestens eine Rolle hier rumfliegen. Es ist ganz gut, wenn man Sachen isolieren will voneinander in irgendeiner Form, aber es relativ viel Temperatur aushalten will in Computerkram oder irgendwelchen Elektronikprojekten, an denen man sich so versucht, bietet sich das auch an. Ich bin mir da immer nicht so ganz sicher, ob das, was man dann da so auf Amazon kauft, dann tatsächlich richtiges Krab-Ton-Tape ist oder auch nicht. Aber ja. Ja, wenn es so aussieht wie im Film, weiß ich nicht. Bis jetzt hat es den Sinn und Zweck erfüllt, dass halt vielleicht da dann einfach eine temperaturbeständige, isolierende Schicht zwischen Sachen ist, die nicht miteinander in Kontakt kommen sollten. Und hier wird es halt als Dichtung benutzt, habe ich so das Gefühl. Nochmal zusätzlich. Kurzfristig 400 Grad und ansonsten minus 268 bis 240 Grad dauerhaft. Schwer entflammbar und selbst verlöschend. Ja, das ist schon good stuff, wenn es denn wirklich ein richtiges ist. Naja, gibt es hier auch mit, der Fluoropolymerbeschichtung. Das ist auch wieder PFAS, die dann für immer bestehen bleiben. Forever Chemicals. Ja, soviel zum Abschweifen hier. Zum Captain Tape. Ja, und dann verschickt er, klebt er seine Dinger da mit Captain Tape zu und fliegt selber mit Rocky auf dessen Heimatplaneten. Ja, das wurde dann alles so ein bisschen harder Fast Forward, würde ich so sagen. Du kriegst auch nicht mehr so richtig mit, wie sie dann das Schiff fixen und so. Ja, ich hatte auf die Uhr geguckt und ich hatte Angst, dass sie das hinten raus einfach weglassen. Dass sie einfach quasi früher aufhören und dann das Ganze, dass er mit Rocky, zurückkommt, einfach nicht mehr verfilmt wird. Aber... Wahrscheinlich eine krasse Abweichung gewesen, glaube ich. Ja, ja. Weil das ist ja schon nochmal so ein Major-Turning-Point, dass er dann sagt, ja, fuck it, komme ich halt nicht zurück zur Erde so ungefähr. Ach so, und was ja dann auch schön, man sieht ja dann Sandra Hüller, wie sie Videomessages im Endeffekt von ihm anguckt, auf irgendeinem Portainerschiff, mit dem sie rumfuckert gerade. Deutlich gealtert, die Dame, woran man dann ja wunderschön sieht, was der Travel bei Near Lightspeed oder irgendwas der Zeit macht. Ja, und die Erde ist schon vereist und die Erde schon deutlich älter. So wie es aussah. Ich weiß nicht, ich glaube, man hat es ja dann so mitbekommen, dass für ihn während des Zurückreisen ja dann irgendwie, nachdem er wieder genug Treibstoff so roundabout fünf Jahre gewesen, vier oder fünf, irgendwas dazwischen, glaube ich. Während auf der Erde halt schon Jahrzehnte vergangen sind im Endeffekt. Da wird auch nicht so deutlich drauf eingegangen. Das erfordert jetzt auch wieder gewisse Zusammenhänge vom Zuschauer zu erkennen. Ja, das hat man ja in Interstellar schon gelernt. Ja, theoretisch. Genau, und dann dieses Ganze, wie dann das Schiff wieder, ja, weiß ich nicht. Fixen, das haben sie komplett weggelassen. Das haben sie komplett weggelassen. Dann haben sie halt irgendwie gefixt, dass das nicht mehr den Treibstoff frisst, so ungefähr. oder das ganze Schiff lahmlegt, weil das ja komplett aus diesem Xenonite-Gedöns-Zeugs ist am Ende des Tages. Ja, und dann sind wir da, wo das Buch auch aufhört. Ryland, Grace, ist Lehrer in seinem eigenen, ganz persönlichen Biodome für die Eridianer-Jugend. Ja. Ja, ist auch eine ganz schöne Schleife, weil er dann tatsächlich, glaube ich, in seiner neuen eridianischen Klasse genau die gleiche, Fragerunde startet, wie er das in der ersten Szene in seiner irdischen Schulklasse, gemacht hat, mit dem ja, was ist Lichtgeschwindigkeit. Und man hat auch hier Rocky sozusagen nochmal anschneiden hören, die Wissenschaftler wären jetzt so weit, ihn zurück zur Erde zu schicken, wo er dann aber mehr oder weniger schon so sagt, ja, warte mal noch. So ungefähr. Findest du, der Film ist zu schnulzig? Plot durch. Zu schnulzig. Was verstehst du in dem Fall unter zu schnulzig? Ja, der geht schon halt immer, Also alles geht halt schon immer gut aus. Aber ich finde es schön, weil sonst wäre es, glaube ich, sehr traurig. Wir haben, glaube ich, gerade in der Welt genug negative Sachen. Da darf doch auch mal irgendwas Fiktionales. Einfach nur positiv sein. Ja, stimme ich dir voll zu. Das war nur auch was, was ich halt nochmal öfters gelesen hatte, das ja unrealistisch ist, dass die alles fixen. Aber ehrlich gesagt, also, keine Ahnung, der passt genauso, wie er ist und der ist halt einfach host. Ja, wie gesagt, ich meine, Ich muss doch dann nicht gleich wieder alles schlecht finden. Guck dir einen anderen Film an, wo du dann drei Tage danach down bist, weil der so traurig ist. Die gibt es ja auch, die Filme. Ja, nee. Das heißt ja nicht automatisch, dass der dann schlecht ist, der Film. Das ist halt nur gerade nicht das, was gerade deine emotionale Wellenlänge darstellt. Dann guck dir einen anderen Film an. Das nervt mich, auch solche Reviews dann vor allem. What the fuck? Nee, also ich meine, gerade wenn man im Science-Fiction-Genre unterwegs ist, braucht man sich ja auch nicht beschweren, dass irgendwas dann zu unrealistisch ist, dass das alles gut ausgeht. Das finde ich tatsächlich gerade auch an Star Trek oder sowas einen interessanten Aspekt eigentlich, dass das eigentlich immer trotzdem so einen gewissen positive Outlook on life hat, diese ganze Star Trek-Geschichte im Endeffekt. Da ist ein bisschen Utopia auch dabei, wie da dann gelebt wird und so weiter. Das finde ich erfrischend, so ungefähr, weil das komplette Gegenbeispiel zu dem ist, wie unsere aktuelle Welt ist. Ist das jetzt dann verwerflich schlimm oder sonst was, dass man das als willkommene Abwechslung sieht? Ich weiß es nicht. Weil, ja klar, ist das nicht realistisch. Und da wird sich die Menschheit auch noch lange, lange Zeit nicht hinbewegen. Mal realistisch. Aber deshalb kann ich das trotzdem gut finden. Ja, finde ich auch. Passt, würde ich sagen. Ich glaube, wir haben viel geredet. Viel über den einen Film geredet. Ich warte jetzt auch, dass der auf irgendeinem Streaming-Anbieter, wahrscheinlich Amazon Prime-Heimkino-Premier oder so kommt und dann werde ich den direkt nochmal zu Hause mit meinem Freund anschauen. Der hat nämlich auch das Hörbuch gehört und ich bin richtig doll gespannt oder ich habe richtig Lust. Zumindest das englischsprachige Hörbuch ist mega gut. Ja. Kann ich an der Stelle nur nochmal sagen. Ja, nee, und ich bin sehr, ich bin sehr hyped, den nochmal mit anderen Menschen anzugucken, die den jetzt noch nicht gesehen haben. Das wird natürlich, Noch eine ganze Weile dauern, gehe ich jetzt mal so aus. Wahrscheinlich nicht so lange, wie man vielleicht denken würde, weil ja dann doch Amazon da direkt involviert ist in die Produktion des Films. Ja, den Film, den kaufe ich auch. Den Amazon MGM Studios. Den möchte ich besitzen, diesen Film, und immer anschauen können. Ich habe auch schon meinen Kino-begeisterten Freundinnen und Kollegen, Kolleginnen geraten, diesen Film unbedingt anzuschauen. zu schauen. Bin ich gespannt auf die Rückmeldungen, die ich da bekomme, ob das auch deren Geschmack trifft. Wenn nicht, wird die Freundschaft beendet. Nein, Quatsch. Ja gut, es ist zwar nicht die ausführlichste Zusammenfassung des Plots gewesen, aber nachdem wir mehrfach darauf hingewiesen haben, dass wir darum bitten, den Film zuerst zu gucken oder vielleicht zumindest zuerst das Buch gelesen zu haben, bevor man vorgehört, werden wir da jetzt auch nicht zu sehr ins Detail gehen müssen, weil die Leute das ja dann auch theoretisch gesehen haben. Von daher war das jetzt, glaube ich, nochmal ein ganz netter Exkurs mit sehr vielen Abschweifungen. Und ja, lassen wir es gut zu ändern damit, oder? Hast du noch irgendwelche Anmerkungen oder sagst du auch, es reicht mit unserem, doch deutlich über eine Stunde Material zu einem einzigen Film? Ich glaube, ich bin auch sehr zufrieden mit dem, was wir hier erzählt haben. Ja gut, dann gucken wir mal, ob der es in den nächsten Tagen, Wochen noch schafft, seine Produktionskosten komplett einzuspielen und dann als großer, großer Erfolg gilt vielleicht oder sowas. Weil das würde natürlich auch bedeuten, dass die Chancen besser stehen, dass in Zukunft vielleicht wieder ein bisschen mehr Sci-Fi produziert wird, wenn das gut ankommt. Was ich noch vielleicht so als Randnotiz mitbekommen habe, das anscheinend das Vorgängerbuch gewesen sein zu Project Hail Mary, jetzt auch schon, angedacht ist, von den selben beiden Regisseuren verfilmt zu werden. Das wäre dann Artemis. Das haben wir beide zumindest schon angefangen zu lesen. Sind beide fertig damit? Ja, mal sehen. Das wird wahrscheinlich dann noch eine ganze Weile dauern, bis der dann irgendwann vielleicht mal rauskommt. Vielleicht auch direkt abhängig, wie erfolgreich der Film hier jetzt wird. Ob es tatsächlich passiert oder nicht. Aber ja. Ich denke, er ist auf einem guten Weg, dass er erfolgreich genug ist. Und damit dann jetzt, glaube ich, tatsächlich auch wieder schauen und bis zum nächsten Mal, oder? Ja, see you later, würde ich sagen. Bis dann. Servus, ciao. Tschüss.